Mittwoch, den 12. Mai 2021


Ein gern gesehener Gast im Bad Bentheimer Rathaus:

Dr. Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages aus Hannover. Der Städtetag (www.nst.de) vertritt 126 niedersächsische Städte und Gemeinden gegenüber der Landesregierung. Er repräsentiert rund 4,7 Mio. und damit etwa 60 % der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes Niedersachsen. Seit einigen Jahren darf ich bei ihm im Präsidium mitarbeiten. Vorsitzende sind die Oberbürgermeister von Lüneburg und Salzgitter.

Unsere Themen am Mittwoch:

das aktuelle Ärgernis überraschenden Impfstoffmangels auch in der Grafschaft, die für einige örtliche Gewerbetreibende spürbare Ungleichbehandlung bei der Kostenübernahme für Tests: NRW erstattet auch bei Menschen, die in den Niederlanden wohnen, Niedersachsen macht das (noch) nicht. Nächste Woche trägt Jan das der Staatskanzlei vor...

Dargestellt habe ich - unter anderem - die kritische Situation unserer Tourismusbetriebe, vor allem mit Blick auf die nach dem zu erwartenden Auslaufen der „Bundesnotbremse“ zu befürchtende, weitere Beschränkung auf „Landeskinder“. Fast alle Tourismus-Gäste in Bad Bentheim kommen aus Nordrhein-Westfalen - oder den Niederlanden.

Klar war Jans Antwort auf die Frage, ob die notwendige Probenarbeit auf unserer Freilichtbühne nach dem Ende der Notbremse-Beschränkungen und mit Hygienekonzept in Erwartung von dann wieder zulässigen Open-Air-Aufführungen mit bis zu 250 Besucherinnen und Besuchen: „Nicht nachfragen, laufen lassen, die Erlaubnis sei eine „lebensnahe Auslegung“ der dann geltenden Regeln! 

Ganz wichtig für Bad Bentheim:

Seine Unterstützungszusage für eine Landesförderung, wenn der „Campus Hagelshoek“, also Schul- und Sportinvestitionen mit den Schwerpunkten Klimaschutz und Digitalisierung an der Bentheimer Straße, nicht aus Berlin finanziell gefördert werden sollten. Stark. 

Übrigens:

Dem persönlichen Einsatz des Städtetag-Teams haben wir es beispielsweise zu verdanken, dass die Corona-Verordnung in Niedersachsen seit Wochen wieder Einzeltermine bei „Brautschön“ zulässt, und damit eine Benachteiligung dieses auch strategisch für „Heiraten in Bad Bentheim“ wichtigen Geschäftes in seinem bundesweiten Brautmoden-Wettbewerb beendet wurde!

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