Nachhaltigkeit

Die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ wurde im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Dabei wurden 17 Sustainable Development Goals (SDGs) und 169 Unterziele formuliert. Die Umsetzung dieser 17 Nachhaltigkeitsziele obliegt jedoch den Kommunen. Die Stadt Bad Bentheim hat unter anderem in den Bereichen Stadtentwicklung, Klimaschutz und Entwicklungspolitik Maßnahmen zur Zielerreichung der Agenda 2030 auf den Weg gebracht.

Wir setzen auf eine gesunde und breit gefächerte Wirtschaftsstruktur, die sichere Arbeitsplätze bietet. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen für ein altersübergreifendes Bildungssystem, welches eine größtmögliche Chancengleichheit vor Ort sicherstellt. Die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in der Stadt ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Wir sind offen für Neues und schaffen Voraussetzungen für zeitgemäße, innovative und ökologische Investitionen. 

Innenentwicklung begreifen wir in Bad Bentheim als Chance – einer Zersiedelung und der unnötigen Flächennutzung wirken wir entgegen. Unsere Stadtentwicklung folgt dem Prinzip der Ressourcenschonung, daher ersetzen Innenentwicklung und die Arrondierung von Ortslagen den Landschaftsverbrauch. Dabei sind wir uns aufgrund der verkehrstechnisch optimalen Lage der überörtlichen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung der Region bewusst.

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Agenda 2030

Der Rat der Stadt Bad Bentheim hat in seiner Sitzung vom Mittwoch, 16. Dezember 2020 die Mitzeichnung der Musterresolution „2030 - Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“, beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Absichtserklärung …

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Nachhaltigkeitsgruppe

Nachhaltigkeit – viele sprechen darüber. Aber was heißt überhaupt Nachhaltigkeit? Welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es für uns, nachhaltig zu leben?

Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in der Bentheimer Nachhaltigkeitsgruppe.

Haben Sie Interesse an diesen Themen? Wir haben in unserer Nachhaltigkeitsgruppe ein Plätzchen für Sie!

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Abfallvermeidung

Wir leben in einer „Wegwerfgesellschaft“. Wenn etwas nicht mehr gebraucht oder genutzt wird, landet es im Müll. Doch die Ressourcen, die für die Herstellung und den Transport unserer Konsumgüter benötigt werden, sind endlich. Jeder und jede kann etwas zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Konsum beitragen – nach dem Prinzip reduce, reuse, recycle: weniger konsumieren oder zumindest weniger Müll verursachen, Dinge wiederverwenden und reparieren und recyceln, d.h. Abfälle korrekt entsorgen, sodass aus ihren Bestandteilen neue Rohstoffe gewonnen werden können.

Mehr zum Thema Mehrweg

Im Jahr 2023 fand vom 18. November bis zum 26. November die europäische Woche der Abfallvermeidung statt! Das Jahr 2023 stand dabei ganz im Zeichen der Verpackungsabfälle. Verpackungen sind, insbesondere bei Lebensmitteln, nahezu unabdingbar. Nach dem Einkauf landen diese aber meist auf direktem Wege im Müll. Die Lösung dafür ist so einfach wie auch genial: Mehrwegverpackungen! Wir nutzen Mehrweg auch schon bei den meisten Getränkeflaschen, warum dann nicht auch bei take-away-Lebensmitteln? Das sagt auch die Änderung im Verpackungsgesetz, welche viele Restaurants und Cafés das Anbieten von Mehrweglösungen für Speisen verpflichtet.

Mehr Informationen über die europäische Woche der Abfallvermeidung und Aktionen finden Sie hier.

Lebensmittelverschwendung

Mittlerweile gibt es viele Untenehmen die sich auf die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung beschäftigen. Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit ist die Verschwendung von Lebensmitteln ein besonders großes Thema. Bevor man die vermeintlich schlechten Lebensmittel wegschmeißt, sollte man wirklich sichergehen, dass diese von niemanden mehr angenommen werden.

Unternehmen
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Bad Bentheim ist Fairtrade-Stadt

Seit März 2019 ist Bad Bentheim "Fairtrade-Stadt". Die Auszeichnung wird an Kommunen vergeben, die sich in besonderer Weise um die Förderung des Fairen Handels verdient gemacht haben. Nach Erfüllung aller Kriterien und Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel Fairtrade-Town für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt werden. 

Die weltweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ startete im Jahre 2008 in Deutschland. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 500 Fairtrade-Städte und viele weitere Städte im Bewerbungsprozess. Zudem gibt es Fairtrade-Dörfer, -Landkreise, -Inseln, -Schulen, -Universitäten und auch -Gemeinden. Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um Fairtrade-Town zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien und Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel Fairtrade-Town für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt werden.

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