„Frauenrechte sind Menschenrechte“ – Filmveranstaltung im Treff 10 gut besucht
Trotz strahlenden Sonnenscheins kamen am Internationalen Frauentag mehr als 30 Gäste in den Treff 10 zum Filmnachmittag im Rahmen des Internationalen Frauentages. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Starke Frauen sichtbar machen“ und verband Film und Austausch bei Kaffee und Kuchen.
Petra David, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Bentheim, begrüßte die Gäste und erinnerte daran, dass Frauenrechte historisch erkämpft wurden und bis heute keine Selbstverständlichkeit sind. Gerade deshalb sei es wichtig, solche Aktionstage zu nutzen, um für Gleichstellung und Demokratie zu sensibilisieren. „Wenn Demokratie bröckelt, geraten als Erstes die Frauenrechte unter Druck – Demokratie ist kein Selbstläufer“, betonte sie.
Im Anschluss wurde ein dokumentarischer Film über das Leben von Frauen in der DDR gezeigt, der zum Nachdenken anregte.
Auch Bürgermeister Dr. Volker Pannen richtete ein Grußwort an die Besucherinnen und Besucher und würdigte das Engagement der Gleichstellungsarbeit in der Stadt.
Ebenfalls anwesend war die neu gewählte Erste Stadträtin Lydia Beernink. Damit gibt es nun erstmals eine gemischte Doppelspitze in der Führung der Stadtverwaltung in Bad Bentheim – „aus Gleichstellungssicht eine positive Entwicklung“, so die Gleichstellungsbeauftragte.
Begleitet wurde die Veranstaltung zudem von der Nachhaltigkeitsgruppe der Stadt. Sie war mit einem Infostand vertreten und verteilte zum Abschluss der Veranstaltung als kleine Aufmerksamkeit fair gehandelte Rosen an die Gäste.
Zum Abschluss der Veranstaltung gab das Ratsmitglied Dr. Carin Stader-Deters einen Filmhinweis auf eine aktuelle Recherche mit dem Titel „Heimat. Häkeln. Hetze. – Undercover unter rechtsextremen Frauen“, die eine beängstigende gesellschaftliche Entwicklung aufzeigt. Stader-Deters regte an, sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen und darüber auch vor Ort ins Gespräch zu kommen. Der Film ist in der ARD-Mediathek unter folgendem Link abrufbar: