Sanierung Regenwasserkanalnetz Kuhkamp

Bereits am 22. Januar 2007 hatte das Büro Lindschulte im Bauausschuss die Ergebnisse seiner Überprüfung des Regenwasser-Netzes „Kuhkamp“ vorgetragen. Der Verwaltung war damit nicht nur die Tragweite des Problems bewusst, sondern auch, dass man die Maßnahme als Stadt so nicht würde stemmen können, finanziell nicht und fachlich ebenso wenig.

Deshalb hat die Stadt dann in den Folgejahren
1. eine Gebühr eingeführt, von der die Stadt selbst ein Drittel trägt,
2. das Regenwasser-Netz an den TAV verkauft,
3. durch den TAV erste Maßnahmen (u.a. an Herbers Kurve, im Stegehoek) durchführen,
4. durch den TAV den Zustand des gesamten Netzes gründlich untersuchen und die Maßnahme „Kuhkamp“ vorbereiten lassen,
und:
5. am Montag mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens an der Rotdornstraße begonnen.

Die Gesamtmaßnahme in vier Abschnitten wird den Bereich Rotdornstraße/Nordhorner Weg bis zum Kuhkamp betreffen, teils werden neue Rohre mit einem Durchmesser von 1,2 Metern unter den Straßen verlegt, in vier Abschnitten werden mehr als 8 Mio. € verbaut, in Gänze finanziert durch die erhobenen Gebühren. 2033 soll alles fertig sein.

Danach wird nicht jedes Starkregen-Ereignis aufgefangen werden können. Aber die Situation wird deutlich besser sein, als sie es war.