Zwei Optionen für Feuerwehr-Neubau in Gildehaus
„Kaum Platz in der Wache: Gildehauser Feuerwehr macht Druck“, so lautete am 14. März die Überschrift in den Grafschafter Nachrichten.
Das blieb nicht ohne Folgen:
Grundstückseigentümer Viktor Petliczow meldete sich bei der Stadt mit den Worten „Ich möchte der Feuerwehr helfen und der Stadt etwas zurückgeben“. Gesagt, getan. Am Dienstag hat er der Stadt ein notarielles Kaufangebot unterbreitet.
Jetzt hat die Stadt drei Jahre Zeit, die bereits begonnene Bauleitplanung „Gildehaus-West“ abzuschließen, alle noch offenen, weiteren wichtigen Fragen zu beantworten und ggf. dann sein Angebot anzunehmen.
In zweierlei Hinsicht ist die Stadt damit einen wichtigen Schritt vorangekommen:
1. Der mittlerweile in drei Brandschutzbedarfsplänen empfohlene Neubau eines Feuerwehrhauses im Westen des Ortes und damit näher gelegen zu Einsatzschwerpunkten der Wehr (Gewerbepark, A 30) rückt näher. Und die Platznot der Feuerwehr könnte damit in wenigen Jahren ein Ende haben.
Und:
2. Für die Stadt ergeben sich reizvolle Entwicklungsperspektiven, und das nicht nur am heutigen Standort der Feuerwehr und für ihre Entwicklung, sondern auch für eine sinnvolle, ergänzende Wohnbebauung am westlichen Stadtrand an Oldenzaaler und Hengeloer Straße.