Rockmusik-Stiftung kauft Gildehauser Kirche

Zusammen mit Holger Maack, Geschäftsführer der Deutschen Rockmusik-Stiftung aus Hannover, Pfarrer Hubertus Goldbeck und Hermann Rikhof von der katholischen Kirchengemeinde durfte Bürgermeister Pannen letzten Montag die Zukunft von „St. Anna“ erklären:

Kulturkirche Gildehaus – Das war der Name, den Holger Maack dem Gildehauser Projekt seiner Stiftung gibt.

In der ehemaligen Kirche, dem ersten Kirchengebäude im Eigentum der Rockmusik-Stiftung (es gab jetzt schon weitere Anfragen), sollen Proberäume und Ateliers von Kulturschaffenden zu mieten sein. Dafür könnte sich Maack vorstellen, Mobilräume von der Stadt zu übernehmen und im Kirchenschiff aufzubauen. Dann könnten zeitgleich bspw. zu Chor- oder Bandproben im ehemaligen Chorraum der Kirche weitere Künstlerinnen und Künstler in „ihren Räumen“ ungestört aktiv sein.

Und auch die Nachbarschaft soll nicht gestört werden. Denn eine aufwändige Dämmung, auch für den Schall, soll verhindern, dass Geräusche nach außen – und nach innen – dringen. Veranstaltungen sind nicht geplant. Dafür könnte aber Musikunterricht auch in der Kulturkirche stattfinden.

Und das Konzept funktioniert schon. An vielen Orten in Deutschland!

In Gildehaus kommt dazu, dass das Projekt Regiopa-Bahnanschluss voraussichtlich ab 2030 das ehemalige Gotteshaus auch mit den „Öffis“ prima erreichbar werden lässt.

Übrigens soll es äußerlich gar nicht verändert werden. Lediglich einen Zaun und Spielgeräte wird die Stadt aufbauen. Denn während des Neubaus der benachbarten Kita Sonnenschein in den nächsten zwei Jahren sollen die Kinder von dort an der Kirche spielen.

Wunsch von Holger Maack dazu an die Stadt:

„Lasst doch die Spielgeräte danach auf unserem Grundstück stehen. Für die Nachbarschaft!“